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 Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V.


Kurze Geschichte des GAW in Sachsen

Der erste Gustav-Adolf-Verein wurde 1832 in Leipzig auf Initiative des Superintendenten Christian Gottlob Leberecht Großmann ins Leben gerufen. 1833 folgte in Dresden die Gründung eines zweiten Gustav-Adolf-Vereins durch den Hofprediger Rudolph Käuffer. 1842 wurde in Leipzig die Vereinigung dieser beiden Vereine mit der in Darmstadt ins Leben gerufenen Initiative des dortigen Hofpredigers Karl Zimmermann zum "Evangelischen Verein der Gustav-Adolf-Stiftung" vollzogen.
Die Begeisterung für die Ziele des Gustav-Adolf-Vereins erfasste bald deutschlandweit, aber auch in Sachsen eine Vielzahl von Kirchgemeinden, die sich in Zweigvereinen zusammenfanden. 1869 bestanden im Hauptverein Leipzig 58 Zweigvereine, im Hauptverein Dresden 28. Im September 1855 gründeten 32 Frauen einen Gustav-Adolf-Frauenverein in Dresden, der bereits fünf Jahre später 500 Mitglieder zählte. Im März 1858 wurde auch in Leipzig ein Frauenverein gegründet.
Bereits ein Jahr nach seiner Gründung hatte der Verein 977 Mitglieder. 1855 wurde in Leipzig auch ein studentischer Gustav-Adolf-Hilfsverein gegründet, der ein Jahr später 130 Mitglieder zählte.

Seitdem haben die Gustav-Adolf-Vereine in Sachsen in Zusammenarbeit mit den anderen Gustav-Adolf-Vereinen in Deutschland mit ihrer Sammlungstätigkeit hunderten evangelischer Diasporagemeinden in vielen Ländern geholfen. Immer wieder wurde aber auch im Laufe der Jahrzehnte die Arbeit der Vereine behindert und eingeschränkt bzw. erlahmten die Bereitschaft und die Möglichkeiten der Gemeindeglieder, sich finanziell an den Aufgaben zu beteiligen. Dies geschah durch die revolutionären Ereignisse von 1848, durch vier Kriege zwischen 1848 und 1871 und Widerstände aus dem "Lutherischen Gotteskasten" sowie der katholischen Kirche im 19. Jahrhundert.
Im 20. Jahrhundert wurde durch die Gebietsveränderungen nach dem Ersten Weltkrieg die Arbeit des Gustav-Adolf-Vereins mit weit reichenden Folgen beeinträchtigt. Dies setzte sich fort durch die gravierenden Veränderungen während der Zeit des Nationalsozialismus und endlich durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen, auf die der Gustav-Adolf-Verein mit einer teilweise totalen Veränderung seiner Hilfstätigkeit für Flüchtlinge und Vertriebene reagierte.

Wenngleich die Evangelische Kirche in Deutschland 1946 den Gustav-Adolf-Verein zur Sicherung der Arbeit gegenüber den Besatzungsmächten in seine Obhut nahm, kam es spätestens mit Gründung der DDR 1949 im Osten Deutschlands zu erneuter Einschränkung seiner Aktivitäten, die dennoch im Rahmen des Möglichen in der Inlands- wie auch in der Auslandsdiaspora wahrgenommen worden sind.

Kirche Zwickau
Ev.-Luth. Versöhnungskirche Zwickau: Erster Kirchenneubau nach 1990 in den neuen Bundesländern und Gründungsort des GAWiS

Nach der Revolution von 1989 eröffneten sich für das seit 1947 Stück um Stück organisatorisch in einen westlichen und östlichen Teil getrennte Gustav-Adolf-Werk wieder neue, gemeinsame Wege.
In Herrnhut/Sachsen kam es 1992 zur Vereinigung beider Teile und zur Einrichtung der neuen bundesweiten Zentrale am Gründungsort Leipzig.
Die beiden ehemaligen sächsischen Hauptvereine in Leipzig und Dresden bestanden bis 1999 – seit 1946 in der Rechtsform von Gustav-Adolf-Werk-Hauptgruppen - fort.
Am 17. April 1999 schlossen sich beide in Zwickau-Neuplanitz zusammen und gründeten den neuen Verein "Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e. V. (GAWiS)", um die Verwaltung zu vereinfachen, die Ausstrahlung zu verbessern und in der Landeskirche geschlossen aufzutreten.


Gründung
Gründungsversammlung des GAWiS am 17.4.1999 in Zwickau

Dadurch gestärkt, konnte in der Dreikönigskirche in Dresden eine Geschäftsstelle eingerichtet werden.
Die Arbeit geschieht seitdem einheitlich auf dem Gebiet der sächsischen Landeskirche.