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 Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e.V.


Herzlich Willkommen!

Wir, das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen e. V. (GAWiS), unterstützen als Diaspora-Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens evangelische Christen weltweit.
Wir helfen evangelischen Gemeinden, die in der „Zerstreuung“, in der „Diaspora“ existieren.
Sie leben in Teilen der Welt, wo sie in der Minderheit sind - in einem säkularen oder durch andere Konfessionen geprägten Umfeld oder in einer von Krieg und Flucht beherrschten Region. Wir helfen diesen Gemeinden bei Neubau, Sanierung oder Modernisierung von Kirchen, Gemeindehäusern, Altenheimen, Jugendheimen …
Mit unserer Hilfe können sie Fahrzeuge und theologische Literatur anschaffen, Schulen betreiben und Menschen zum Leben in schwierigen Situationen ermutigen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.

Lauban

Frauenkirche in Lubań/Lauban (Polen)

Einen kleinen Schritt weiter

Sanierung der Frauenkirche in Lauban mit Mitteln des Gustav-Adolf-Werkes in Sachsen

Lauban/Altaransicht
Der noch unsanierte Altarraum der Kirche

Das Gustav-Adolf-Werk in Sachsen beteiligt sich mit einer Summe von 3000 Euro an der weiteren Sanierung der Frauenkirche in Lubań/Lauban (Polen). Anfang des Jahres wandte sich der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde mit der Bitte um Hilfe an das GAWiS. Mit Fördermitteln kann die Gemeinde ihre Frauenkirche weiter sanieren, benötigt aber so genannte Eigenmittel, um diese Mittel abrufen zu können.

Die ehemalige Frauenkirche in Lauban / Lubań ist die älteste Kirche im heutigen polnischen Schlesien, in der evangelische Gottesdienste abgehalten werden. Ein Vorläufer der Kirche entstand Ende des 14. Jahrhunderts. In diesem Jahr soll ein weiteres Stück des Altarraums renoviert werden. Dort wurden alte „Weihkreuze“ gefunden, die gesichert und wieder hergerichtet werden. Pfarrer Cezary Królewicz schreibt: „Wir haben auch eine alte Sakramentsnische gefunden, wo noch gründliche Arbeiten vorgesehen sind. Es dauert länger als wir dachten, weil diese Entdeckungen einerseits natürlich eine große Freude sind, aber anderseits zusätzliche Kosten verursachen.“

Das GAWiS unterstützt die Sanierung der Frauenkirche seit mehreren Jahren. 2013 bekam die Kirche ein neues Dach. Danach wurden die Gewölbe im Altarraum und im restlichen Innenraum der Kirche verstärkt. Ab 2016 wurde die Bausubstanz im Kirchenschiff gesichert und teilweise renoviert. So geht die Gemeinde in kleinen Schritten weiter ihrem Ziel entgegen. „Es freut uns, die Frauenkirche erhalten zu können!“, sagt Cezary Królewicz und schickt „Gottes reiche Segenswünsche“ aus Lauban.

Neben sieben Hauptprojekten unterstützt das GAWiS im Jahr 2018 auch Sonderprojekte und kleinere Projekte.

Spenden für die Frauenkirche in Lauban sind möglich bei der KD-Bank
IBAN DE41 3506 0190 1641 0500 20
BIC GENO DED1 DKD
Betreff „Lauban“



Liebe Freundinnen und Freunde des GAW,

in der Nähe der Zentrale des GAW las ich vor kurzem auf einem Laternenpfahl in beinahe künstlerischer Art den Schriftzug: „Züchte deine Träumereien“. Ein schönes Wort! Es geht in die Richtung des modernen Kirchenliedes der Gruppe Habakuk: „Halte deine Träume fest, lerne sie zu leben …“
Als Christen glauben wir, dass es auf Dauer keinen Glauben ohne Kirche gibt. Glaube und Hoffnung sind zu schwer für den Einzelnen. Es braucht Bilder, Geschichten und Lieder, die Hoffnung teilen – wie das Bild des Volkes, das erlöst sein wird und dann träumt. Die Verkündigung und Einführung in die Bilder des Lebens aus der Bibel ist eine zentrale Aufgabe der Kirche. Wir schulden das einer Gesellschaft, die oft traumlos erscheint.
Deshalb sind auch Kirchenräume so wichtig. Kirchenräume als Räume, in denen Träume „gezüchtet“ – wachgehalten – werden. Und das müssen diese Räume auch ausstrahlen: Was an „Großem für uns getan ist“. Deshalb ist jeder Kirchenneubau, jede Kirchensanierung, die das GAW unterstützt – egal ob in Brasilien im Amazonasgebiet, in Transkarpatien in der Ukraine oder in Syrien –, ein Ausdruck dafür, dass wir den Traum wachhalten, dass Glaube/Hoffnung/Liebe stärker sein mögen als alles, was gefangen hält.
 
In diesem Sinne: „Züchtet eure Träumereien!“
Ihr Enno Haaks, Generalsekretär des GAW

„Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan!“ (Psalm 126, 1f)